2x Gold, 1x Silber und 7x Bronze für TTVB-Starter bei den TT-Finals

von | 9. Juni 2026

Bereits zum dritten Mal fanden am vergangenen Wochenende die TT-Finals in Erfurt statt. Ein Event mit mehr als 1.000 aktiven Spielern in fünf verschiedenen Deutschen Meisterschaften, das Jahr für Jahr aufs Neue fasziniert. Ein großes Familientreffen, bei dem vom Kreisklassenspieler bis zum Weltklassespieler alles vertreten ist.

Natürlich waren auch zahlreiche Brandenburger mit dabei. Bei den Deutschen Meisterschaften der Leistungsklassen verfügen wir durch die direkte Qualifikation über die TTVB-Pokalendrunde bereits über sechs sichere Startplätze. Am Ende durfte sich sogar noch eine Nachrückerin über einen Platz im Teilnehmerfeld freuen, sodass insgesamt sieben Spielerinnen und Spieler unseres Verbandes an den Start gingen.

Deutlich schwieriger ist die Qualifikation bei den Senioren. Hier müssen sich die besten Brandenburger über die Norddeutschen Meisterschaften für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren. In diesem Jahr gelang dies zwölf starken Seniorinnen und Senioren unseres Verbandes – ein wirklich hervorragendes Ergebnis!

Noch schwerer ist es, einen der begehrten Startplätze bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend 15 und Jugend 19 zu erhalten. Auch hier führt der Weg ausschließlich über die Norddeutschen Meisterschaften. Aufgrund der starken Konkurrenz aus den anderen norddeutschen Verbänden ist dies eine besonders große Herausforderung. In den vergangenen Jahren konnten wir dennoch regelmäßig Startplätze erspielen. In diesem Jahr gingen wir bei den Norddeutschen Meisterschaften leider leer aus. Ein echter Wermutstropfen, dass wir diesmal keinen Spieler für diese Wettbewerbe stellen konnten. Wir hoffen, durch die engagierte Arbeit der Vereine und die gute Förderung an den Stützpunkten in den kommenden Jahren wieder Nachwuchsspieler bei den Deutschen Meisterschaften vertreten zu haben.

Am schwersten ist es natürlich, Brandenburger Starter für die Deutschen Meisterschaften der Damen und Herren zu stellen, .

Doch kommen wir nun zum sportlichen Abschneiden unserer Teilnehmer:

Bei den Seniorinnen 40 startete Claudia Petereit für unseren Verband und verkaufte sich hervorragend. Nach Platz eins in ihrer Gruppe gewann sie ihr Achtelfinale und scheiterte erst im Viertelfinale nach einem starken Spiel an der späteren Deutschen Meisterin. Mit einer anderen Auslosung wäre durchaus eine Medaille möglich gewesen. Im Doppel war sie gesetzt, verlor jedoch im Viertelfinale denkbar knapp mit 10:12 im fünften Satz. Auch im Mixed schied sie erst im Achtelfinale nach einer Niederlage im Entscheidungssatz aus, sodass Claudia ihre erste Deutsche Meisterschaft leider ohne Medaille beendete.

Mais Albchlawi startete bei den Seniorinnen 45. Nach Platz eins in ihrer Gruppe verlor sie im Achtelfinale knapp mit 2:3. Im Doppel konnte sie ihren Setzplatz leider nicht bestätigen und schied im Viertelfinale aus. Im Mixed war bereits in der ersten K.-o.-Runde Endstation.

Stark präsentierte sich auch Jobst Lückel in der Altersklasse Senioren 50. Nach Platz eins in der Gruppe gewann er sein Achtelfinale und schied erst im Viertelfinale mit 1:3 aus. Auch im Doppel war im Viertelfinale gegen die späteren Deutschen Meister Endstation. Im Mixed trat er nicht an.

Norbert Speckner ging bei den Senioren 55 an den Start und schied im Einzel als Gruppenvierter aus. Im Doppel erreichte er das Viertelfinale und verlor dort mit 1:3 gegen die späteren Turniersieger. Im Mixed war gemeinsam mit Cornelia Walter bereits in der ersten K.-o.-Runde Schluss.

Cornelia Walter startete bei den Seniorinnen 55. Für sie war es die erste Teilnahme überhaupt, sodass der vierte Platz in der Gruppe keineswegs enttäuschend ist. Im Doppel schied sie im Achtelfinale aus.

Aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses blieb Kerstin Schmidt bei den Seniorinnen 60 bereits in der Gruppenphase hängen. Während sie im Mixed gemeinsam mit Norbert Kaping in der ersten Runde ausschied, zog sie im Doppel mit Sabine Weichel aus Hamburg bis ins Finale ein. Dort unterlagen die beiden zwar mit 1:3, doch die Silbermedaille ist ein hervorragendes Ergebnis für Kerstin.

Noch besser lief es für Norbert Kaping bei den Senioren 60. Der Berliner, der für den TTC Finow Eberswalde bei den Senioren spielt und somit für Brandenburg startete, schaffte sowohl im Einzel als auch im Doppel den Durchmarsch zum Titel. Während der Erfolg im Doppel keine große Überraschung war, kam sein Titelgewinn im Einzel durchaus unerwartet. Im gesamten Turnier gab er lediglich zwei Sätze ab. Eine enorm starke Leistung des 61-jährigen Abwehrspielers!

Gleich drei Brandenburger starteten bei den Senioren 65. Während Gerald Stamm leider ohne Spielgewinn in der Gruppenphase ausschied, erreichten Erik und Holm Kirsten jeweils als Gruppenzweite das Achtelfinale. Dort musste sich Erik knapp mit 2:3 geschlagen geben, während Holm einen 3:2-Erfolg feierte. Im Viertelfinale war dann auch für Holm gegen den späteren Titelgewinner Endstation.

Im Doppel-Achtelfinale verlor Gerald knapp mit 2:3. Holm und Erik gewannen nach einem 3:0-Erfolg im Achtelfinale auch ihr Viertelfinale mit 3:1 und standen damit im Halbfinale. Dort waren sie gegen die späteren Titelträger chancenlos. Dennoch bedeutete dies eine tolle Bronzemedaille für das Brandenburger Duo.

Im Mixed verlor Holm Kirsten mit seiner Partnerin hauchdünn im Achtelfinale. Erik Kirsten und Cornelia Wendt hingegen gewannen als ungesetzte Paarung die erste Runde, das Achtelfinale und das Viertelfinale jeweils nervenstark mit 3:2. Im Halbfinale führte das Duo bereits mit 2:0, musste sich am Ende jedoch noch mit 2:3 geschlagen geben. Dennoch stand eine brillante Bronzemedaille zu Buche.

Im Einzel der Seniorinnen 65 erreichte Cornelia Wendt als Gruppenzweite das Achtelfinale. Dort verlor sie nach einer 2:0-Führung noch mit 2:3. Auch im Doppel fehlte das Quäntchen Glück. Nach einem erfolgreichen Achtelfinale unterlag sie mit ihrer Partnerin im Viertelfinale ebenfalls knapp mit 2:3. Dennoch zeigte die Gubenerin ein herausragendes Turnier.

Unser ältester Starter war in diesem Jahr Peter Schulze bei den Senioren 70. Auch er erreichte als Gruppenzweiter das Achtelfinale und verlor dort nur knapp im fünften Satz. Im Doppel schied er nach einem erfolgreichen Achtelfinale im Viertelfinale mit 0:3 aus. Im Mixed trat der Vetschauer nicht an.

Als Fazit bleibt festzuhalten: Nicht nur die Anzahl der qualifizierten Spielerinnen und Spieler war hervorragend, sondern auch deren sportliches Abschneiden. Vielen Dank, dass ihr die Reise auf euch genommen und unseren Verband so stark vertreten habt. Ein großer Dank gilt außerdem ANDRO sowie dem TT-Zentrum Blaschek für die kurzfristige Bereitstellung der neuen Verbandskleidung, sodass nahezu alle Senioren einheitlich im TTVB-Dress an den Start gehen konnten.

Erfolgreich waren auch unsere Teilnehmer in den Leistungsklassen.

Bei den Damen A startete erneut Jenny Kunze für unseren Verband. Die Luckenwalderin ging als Titelverteidigerin ins Turnier, schied im Einzel diesmal jedoch im Viertelfinale aus. Im Doppel konnte die Materialspielerin erneut die Bronzemedaille gewinnen – in diesem Jahr gemeinsam mit Tara Heyden aus Mecklenburg-Vorpommern. Erstmals wurde bei den Leistungsklassen zudem ein Mixed-Wettbewerb ausgetragen. Nach zwei deutlichen Siegen mit Johannes Jentzsch gab es im Viertelfinale nach einer 2:0-Führung leider noch eine 2:3-Niederlage.

Für Johannes Jentzsch lief es bei den Herren A im Einzel sehr gut. Nach Platz eins in der Gruppe und einem Sieg im Achtelfinale drehte er im Viertelfinale einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Erfolg und hatte damit die Bronzemedaille sicher. Im Halbfinale blieb er anschließend leider chancenlos.

In der Damen-B-Klasse überzeugte Sabrina Ahrens mit Platz 1 in der Gruppe und einem Sieg im Achtelfinale, ehe sie im Viertelfinale ausschied. Noch besser lief es im Doppel, wo sie gemeinsam mit Alina Kalis vom TTVMV bis ins Halbfinale vorstieß und dort erst im fünften Satz verlor. Im Mixed konnte sie gemeinsam mit Steven Grzybek nach drei starken Siegen ebenfalls die Bronzemedaille feiern. Ein starkes Turnier von Sabrina!

Steven Grzybek gewann bei den Herren B seine Gruppe, schied anschließend jedoch im Achtelfinale aus. Auch im Doppel war im Achtelfinale Endstation.

Gleich zwei Starterinnen hatten wir bei den Damen C. Sowohl Loan Biagioni als Gruppenzweite als auch Emely Dornemann als Gruppensiegerin erreichten das Achtelfinale. Loan verlor dort mit 1:3, während Emely ihr Achtelfinale mit 3:0 und ihr Viertelfinale mit 3:1 gewann. Im Halbfinale war sie der späteren Turniersiegerin mit 0:3 unterlegen, durfte sich aber über die Bronzemedaille freuen. Fast wäre es gemeinsam mit Loan auch im Doppel zu Bronze gekommen, doch das Viertelfinale verlor das TTVB-Duo mit 9:11 im fünften Satz.

Im Mixed verlor Loan Biagioni gemeinsam mit Marc Müller in der ersten Runde, während Emely mit ihrem Partner im Achtelfinale ausschied.

Marc Müller vertrat unseren Verband bei den Herren C. Als Gruppendritter verpasste er den Einzug in die K.-o.-Runde. Im Doppel schied er ebenfalls im Achtelfinale aus.

Wir gratulieren allen Brandenburgerinnen und Brandenburgern zu ihren tollen Leistungen und sind stolz auf die zahlreichen Medaillengewinne bei den TT-Finals 2026!






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