Ein spannendes und anspruchsvolles Wettkampfwochenende liegt hinter den drei Nachwuchstalenten des TTVB: Lea Sophie Eckert, Sofija Petreshevich und Paul Beutling vertraten ihren Tischtennisverband beim Bundesranglistenturnier Top 32 der Altersklasse U13 in Hauenstein (Rheinland-Pfalz). Bei diesem hochkarätigen Turnier trafen die besten Nachwuchsspielerinnen und Nachwuchsspieler Deutschlands aufeinander und kämpften um wichtige Platzierungen auf nationaler Ebene. Bereits am Freitag stand für die TTVB-Auswahl eine längere Autofahrt auf dem Programm. Nach der weiten Anreise nutzten die drei Spielerinnen und Spieler den Abend, um in der Halle noch einige Bälle zu spielen und sich mit den Bedingungen vor Ort vertraut zu machen. Schon bei dieser ersten Trainingseinheit wurde deutlich, wie hoch das spielerische Niveau in der U13 Altersklasse mittlerweile ist. Die hohe Qualität der Ballwechsel, das Tempo und die technische Sicherheit der Konkurrenz ließen erahnen, welche Herausforderungen am Wochenende auf die jungen Talente warten würden. Entsprechend groß war die Vorfreude auf die bevorstehenden Spiele, aber auch die Spannung vor dem Kräftemessen mit der bundesweiten Spitze.
Für Lea wusste 24 Stunden vorher noch gar nicht das sie am Freitagabend in Hauenstein sein wird. Denn die 12-Jährige ist erst Donnerstagabend für die verletzte Mira Petereit ins Teilnehmerfeld gerutscht.
Für Mira sehr bitter. Denn sie war an Position 7 gesetzt und hätte dem TTVB wohl eine Top10 Platzierung erspielt. Wir wünschen der Eberswalderin gute Besserung.
Am Samstag startete der sportliche Wettkampf für Sofija, Lea und Paul. In der Gruppenphase galt es, sich gegen starke Gegnerinnen und Gegner durchzusetzen und eine möglichst gute Ausgangsposition für die Platzierungsspiele am Sonntag zu erarbeiten. Lea Sophie Eckert überraschte mit einer starken Gruppenphase und belegte einen hervorragenden vierten Platz. Damit hielt sie sich alle Möglichkeiten offen, am Sonntag um die Plätze 5 bis 20 mitzuspielen. Für die ehemalige Berlinerin Sofija Petreshevich gestaltete sich die Gruppenphase als eine große Herausforderung. Immerhin mit einem Sieg und ein paar gewonnenen Sätzen beendete sie ihre Gruppe auf dem 7. Platz, könnte sich jedoch am nächsten Tag noch etwas nach oben spielen. Auch Paul Beutling, der als Abwehrspieler mit großen Erwartungen nach Hauenstein gereist war, erlebte eine durchwachsene Gruppenphase. Zwei besonders knappe Niederlagen mit jeweils 2:3 Sätzen verhinderten eine bessere Platzierung. Am Ende belegte er Rang sechs in seiner Gruppe und startete am Sonntag in der Platzierungsrunde um die Plätze 13 bis 24. Am zweiten Wettkampftag ging es darum, die Ausgangsposition aus der Gruppenphase bestmöglich zu nutzen und sich in den Platzierungsspielen weiter nach vorne zu arbeiten. Allerdings lief der Sonntag für die TTVB-Auswahl nicht bei allen nach Plan. Für Lea Sophie Eckert wurde der zweite Wettkampftag zu einer Herausforderung. Trotz ihrer starken Leistung am Samstag gelang es ihr nicht, an diese Ergebnisse anzuknüpfen. Sie blieb am Sonntag ohne Sieg und beendete das Turnier schließlich auf einem guten 20. Platz. Auch wenn der zweite Tag nicht den erhofften Verlauf nahm, kann sie mit ihrer Leistung in der Gruppenphase und der insgesamt starken Platzierung bei einem nationalen Ranglistenturnier zufrieden sein. Sofija Petreshevich zeigte am Sonntag dagegen eine gute Reaktion auf die nicht optimale Gruppenphase. Mit zwei Siegen in der Endrunde konnte sie sich noch einmal nach vorne arbeiten und einige Plätze gutmachen. Am Ende belegte sie den 24. Platz. Ihre beiden Erfolge waren ein wichtiger Lichtblick und zeigten, dass sie auch nach einem schwierigen Start in der Lage ist, sich zurückzukämpfen. Die erst 10-jährige Angriffsspielerin hat in jedem Fall wichtige Erfahrungen gesammelt, die ihr für die nächsten 2 Jahre im U13 Bereich sehr gut tun werden. Für Paul Beutling verlief der Sonntag ähnlich wie für Lea. Trotz seiner Ambitionen und der knappen Niederlagen am Samstag gelang es ihm nicht, am zweiten Wettkampftag einen Sieg einzufahren. Damit blieb er in der Endrunde ohne Erfolg und teilte sich am Ende die Plätze 27 bis 28. Die engen Spiele aus der Gruppenphase zeigen jedoch, dass er durchaus auf Augenhöhe mit der Konkurrenz agieren kann. Auch wenn der zweite Wettkampftag nicht für alle den erhofften Verlauf nahm, bietet das Turnier wichtige Erkenntnisse für die weitere sportliche Entwicklung. Sich mit den besten Spielerinnen und Spielern Deutschlands zu messen, bringt wertvolle Erfahrungen, macht Stärken sichtbar und zeigt zugleich, an welchen Bereichen im Training weiter gearbeitet werden kann.















